AnschwingenDie ersten beiden Gänge werden als Anschwingen bezeichnet.
„Böse“So werden die besten Schwinger genannt, obwohl sie eigentlich ganz nette Kerle sind.
ChranzDer Kranz gebührt den Besten des Festes. Eine Regel besagt, dass nicht weniger als 15% und nicht mehr als 18% der Teilnehmer ausgezeichnet werden.
DopingAuch die Schwinger werden auf Doping getestet. Dies nach den Richtlinien von Swiss Olympic.
EidgenössischesWichtigstes Schwingfest, an dem der Schwingerkönig ausgemacht wird. Das Eidgenössiche findet alle drei Jahre statt, es könne nur zirka 12% aller Schwinger teilnehmen.
GstelltSchwingerdeutsch für ein Unentschieden.
HandschlagAls Zeichen der faire Austragung des Ganges geben sich die Schwinger zu Beginn die Hand. Nach dem Gang verabschieden sie sich erneut mit einem Handschlag. Im Falle einer Entscheidung wischt der Sieger dem Verlierer das Sägemehl vom Rücken.
JungschwingerVon 8 bis 15 Jahren kämpfen die Schwinger als Jungschwinger in Alterskategorien. Mit 16 Jahren treten sie zu den aktivschwingern über, wo es weder Alters- noch Gewichtsklassen gibt.
KurzDer Kurzzug ist der wohl am meisten angewandte Schwung. Er gehört zu den ursprünglichsten und naheliegendsten Schwüngen und wird deshalb den Jungschwingern schon ganz am Anfang beigebracht.
LätzDer „Kurz“ kann auch in der Variante Kurz-Lätz ausgeführt werden.
MuniEs ist Tradition, die besten Schwinger an grossen Festen mit einem Lebendpreis zu belohnen.
NotenIm Schwingen ist es wie in der Schule: Für jeden Zweikampf erhält der Schwinger von den drei Kampfrichtern eine Note zwischen 8.50 (in seltenen Fällen 8.25) und 10.00.
OhrenschutzVerschiedene Schwinger tragen einen Ohrenschutz, um die Verletzungsgefahr an den Ohren zu minimieren
PlattwurfLandet ein Schwinger platt im Sägemehl, erhält der Sieger die Maximalnote 10.00. Als Plattwurf gilt, wenn ein Schwinger mit beiden Schultern gleichzeitig ins Sägemehl fällt.
RanglisteDie Rangliste wird nach Punkten erstellt; bei gleicher Punktzahl sind die Anzahlt Siege und das Alphabet für die Rangierung ausschlaggebend (in den geraden Jahren von A bis Z, in ungeraden Jahren von Z bis A.
SchlussgangDie zwei punkthöchsten Schwinger nach fünf Gängen bestreiten den Schlussgang. Der Schlussgangsieger gewinnt das Schwingfest. Endet der Gang gestellt, kann allenfalls ein lachender Dritter den Sieg erben.
TurnerschwingerEs wird zwischen Turnerschwinger (weisse Hose und weisses T-Shirt) und Sennenschwinger (dunkle Hose und dunkles Hemd) unterschieden. Die Turnerschwinger gehören zusätzlich einem Turnverein an oder betreiben das Nationalturnen.
UnspunnenDer Unspunnen-Schwinget findet nur alle sechs Jahre statt.
WyberhakeBelibter Schwung für Standschwinger.
ZwilchhoseDie Schwinghosen aus hellem und dunklem Zwilch werden in den Trainings eingetragen, damit der Stoff am Wettkampftag nicht mehr so stief ist. Zur besseren Orientierung wird auf dunkle und helle Hosen zurückgegriffen. Die hellen Hosen trägt derjenige Schwinger, welcher zuerst im Alphabet erscheint.